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Wochenmarkt

Von Lilien und Schäferhunden

Wochenmarkt

Für mich gibt es keinen schöneren Beruf, als Florist auf dem Wochenmarkt zu sein, erzählt Frank S. (55). Er ist schon als Kind seinem Vater auf dem Wochenmarkt gefolgt und hat als Heranwachsender das Geschäft bei ihm von der Pike auf gelernt. Vater Manfred (86) ist sozusagen ein Wochenmarkt-Urgestein und war 55 Jahre im Geschäft. Bis heute tauschen sich Sohn und Vater täglich aus, auch geht es dabei inzwischen häufig um die Schäferhund-Zucht, die Vater Manfred nach 

erfolgter Geschäftsübergabe mit großer Begeisterung erfolgreich betreibt. Frank S. ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Frau ist mit Leib und Seele mobile Altenpflegerin, die Tochter wurde Erzieherin und leitet eine Kindertagesstätte. Der Sohn geht noch zur Schule und strebt danach ein Studium an. Gemeinsam mit der Familie leben drei ausgebildete Schäferhunde, die Haus und Hof bewachen! Sowohl Vater als auch Sohn lieben also Blumen und Schäferhunde…
Hier kommen die Fragen an Frank S.:
Was bedeutet Ihre Arbeit für Sie?
Sehr viel, sie macht mir Spaß! Ich gebe gern Tipps. Soeben kaufte eine Kundin Alpenveilchen: Also bitte nur von unten gießen, sie werden sonst mulschig.
Ich bin gern per DU mit den Kunden und mag den Klönschnack mit ihnen.
Mit welchen beruflichen Themen setzen Sie sich zurzeit auseinander?  
Tja, ich befürchte, dass die Anzahl der Wochenmärkte weniger wird. Das ist ein Generationsproblem, da heute zu viele Arbeitsstunden von den jungen Leuten nicht gern gesehen werden, und außerdem gibt es das Problem der Nachfolge. Meine Kinder werden leider auch nicht meinen Betrieb übernehmen.
Sind sie in einem Berufsverband organisiert?
Ja, schon ewig im Landesverband, genau wie mein Vater. Ich habe den Wochenmarkt Schmuggelstieg mit initiiert, vor ca. 30 Jahren. Er ist ein Verbandsmarkt, damals hatten wir ca. 30-40 Stände, heute sind es ca. 20 Stände.
Auf wie vielen Wochenmärkten arbeiten Sie? 
An 5 Tagen auf den Wochenmärkten Schmuggelstieg, Wilhelmsburg und Kirchdorf. Meine Arbeitszeit beginnt um 2 Uhr morgens, dann fahre ich zum Blumengroßmarkt und kaufe ein, da ich selbst nicht anbaue. Deutsche Ware ist mir eigentlich lieber, aber sie läuft zum Teil nicht so gut, also die Auswahl ist nicht so groß, das ist ein klimatisch bedingtes Problem. Danach benötige ich 3 Stunden um die Blumen zu binden und wochenmarktfertig zu machen, dann der Standaufbau, schließlich ist der Wochenmarktbeginn um 8.30 Uhr. Bis zum Ende eines Markttages sollten die Blumen möglichst verkauft sein, sonst bringe ich sie in mein Kühlhaus.
Wann schlafen Sie denn bei diesem Arbeitspensum?
Ich komme mit 2-3 Stunden Schlaf pro Nacht aus, das war schon immer so, deshalb habe ich keine Probleme morgens in der Frühe alles pünktlich zu schaffen.
Haben Sie Freude an ihrem Beruf und würden Sie ihn wieder wählen?
Uneingeschränkt ja. Ich habe nicht eine Sekunde gezögert und wollte nie etwas anderes machen.
Würden Sie jungen Menschen zu diesem Beruf raten?
Jein, im Angestelltenverhältnis kann man nicht genug verdienen, um eine Familie zu ernähren. In der Selbständigkeit schon, aber das muss man wollen, denn jeder Tag bringt was Neues, mal ist es schlecht, mal ist es gut, denn es ist immer irgendwas im Gange. Sei es am Auto, oder, oder und das musst du dann regeln!
Wie schätzen Sie die Zukunft der Wochenmärkte in 10 Jahren ein?
Ich bin unsicher. Heute wird soviel online bestellt. Zum Beispiel die Jungen, die 15-17Jährigen kommen überhaupt nicht mehr aus ihren Zimmern, sind nur noch online unterwegs. Früher gab es außerdem keine Einkaufszentren, die alles, inklusive Blumen, verkaufen. Hier mal ein Beispiel: Wenn 10 Rosen für 1,99 Euro mit Fair Trade Zeichen im Einkaufszentrum angeboten werden, dann stimmt doch was nicht! Diese Rosen können nur aus Afrika kommen. Gepflückt von Afrikanerinnen, die sich bei der Arbeit mit Pestiziden vergiften, so dass ihre Kinder krank zur Welt kommen. Alle wollen an diesen Rosen verdienen, nach dem Transport der Großabnehmer und dann der Filialist. Hier ist doch was faul am Preis, oder? Das ist natürlich schlecht für Wochenmärkte, wenn die Kunden sich entscheiden nur noch nach dem Preis Rosen im Einkaufszentrum zu kaufen.
Was bedeutet geschäftlicher Erfolg für Sie? 
Positive Resonanz von meinen Kunden, die dazu führt, dass sie wiederkommen.
Wie erleben Sie die Stimmung auf dem Wochenmarkt unter den Kollegen?
Die Stimmung ist gut.
Und wie ist die Stimmung bei den Kunden?
Auch gut, obwohl die Gesamtlage zurzeit ja nicht rosig ist. Ich habe den Eindruck die meisten Menschen merken überhaupt noch nicht was los ist.
Im Übrigen vermeidet Frank S. Gespräche über Politik, da sei er lieber vorsichtig. Bemerkt habe er aber eine gewisse Unzufriedenheit mit allen Politikern, weil die so selten Branchenwissen haben, an ihrer Position kleben und sich einfach überhaupt nicht vorstellen können wo dem Verbraucher, oder dem Selbständigen der Schuh drückt.
Haben Sie einen Wunsch für die Zukunft?
Ich persönlich bin rundum zufrieden und möchte gern so positiv wie heute noch viele Jahre weiterarbeiten.
Haben Sie noch Zeit für ein Hobby? 
Nein, eigentlich nicht, aber meine Familie und meine Hunde, sind mein Hobby; mit ihnen bin ich gern zusammen, sowie es möglich ist. Ich liebe unsere Familientreffen, schwärmt er.
Haben Sie ein Lieblingsbuch ?
Für die Zeitung langt es gerade noch, nach deren Lektüre bin sogar ich mal müde.
Und nun zum Schluss noch diese Frage: Haben Sie eine Lieblingsblume?
Es ist die Lilie, obwohl alle anderen auch wunderschön sind, sagt Frank S. fröhlich, der Wochenmarkt-Florist aus Berufung, mit großer Leidenschaft für Schäferhunde. Zurzeit sind es übrigens zwei Rüden und eine Hündin.

Vielen Dank für das nette Gespräch inmitten eines duftenden Blütenmeeres.
BGB Oktober 2022

Text und Fotos©Barbara Gitschel-Bellwinkel

 

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Meine Bastelei brachte mich auf den Wochenmarkt

Wochenmarkt

Mit dem liebenswerten Namen "Serviettenzauberei" ist Marion M., 52 seit 2019 auf Wochenmärkten unterwegs. Wie es dazu kam verrät sie hier: Marion M. ist gelernte Einzelhandelskauffrau, verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Die beiden Söhne sind ebenfalls im Einzelhandelsbereich unterwegs, während die Töchter von Beruf Erzieherinnen wurden. Marions Ehemann ist angestellt und hilft ihr, so wie es seine Zeit zulässt, vor Ort auf dem Wochenmarkt und macht zudem den Bürokram. Bis 2017 war sie als Angestellte im Molkereiwesen beschäftigt, und so lag die Frage nah, wie es zu dem neuen Berufsbild gekommen ist. Die Geschichte beginnt 2010 mit

einer Mutter-Kind-Kur, erzählt Marion M. Dort wurde mit Servietten gebastelt, das habe ihr so viel Freude gebracht, dass sie die Serviettenbastelei mit nach Hause nahm und vertiefte. Ihr Tun blieb nicht unentdeckt. Freunde und Bekannte ermunterten sie die hübschen Dekohits zu verkaufen. Also überlegte Marion wie ein solcher Verkauf zu ermöglichen wäre. "Es begann damit, dass ich in Altona ein Fachl mietete, das ist eine Möglichkeit auf kleiner Fläche Artikel zum Verkauf zu präsentieren ohne selbst vor Ort sein zu müssen, allerdings bei recht hoher Monatsmiete. Also schaute ich mich um wie ich vorgehen könnte und meldete zunächst mein Gewerbe an, das ich natürlich "Serviettenzauberei" nannte. Dann entdeckte ich den Wochenmarkt für mich. Ich startete mit einem Tapeziertisch 1 m lang, den ich per Fahrrad mit Anhänger zum Markt brachte, das war 2019 und zwar am Schmuggelstieg. Inzwischen habe ich zwei Pavillons und richtig viel Zubehör…komme auf 5 m", erinnert sich Marion M. fröhlich und staunt selbst über diese rasante Entwicklung.
Was gibt es denn heute im Sortiment?
Neben meinen gebastelten Artikeln rund um Servietten, sind auch beleuchtete Themenkränze, Windlichter u.v.m. in meinem Angebot. Mit bunten Wundertüten die in der Werkstatt für Behinderte entstehen, runde ich mein Sortiment ab und versuche auf diesem Weg etwas zu helfen, denn die Einnahmen fließen an die gemeinnützige Werkstatt zurück. Übrigens habe ich während der Coronazeit meine Markttätigkeit unterbrochen, viel gebastelt und mich um meinen Online-Shop gekümmert.
Wie läuft denn der Online Shop?
Eher schlecht. Meine Erfahrung ist, dass die Leute meine Artikel vor Ort sehen und auch gern anfassen wollen.
Auf wie vielen Wochenmärkten arbeiten Sie? 
Zurzeit auf 4 Wochenmärkten und auf einigen Kunsthandwerkermärkten.
Was bedeutet Ihre Arbeit für Sie?
Mit der "Serviettenzauberei" fühle ich mich richtig wohl, denn nun kann ich meine Kreativität ausleben. Ich habe schon mein ganzes Leben lang gern gebastelt, doch um es richtig anzugehen bedurfte es etlicher Ermutigungen von Freunden und Verwandten.
Mit welchen beruflichen Themen setzen Sie sich zurzeit auseinander?  
Ich bin stets mit offenen Augen unterwegs, um Trends rund ums Wohnen und Dekorieren zu erkennen und mein Stammsortiment mit hinzugekauften Artikeln zu erweitern. Dazu besuche ich Messen und schaue mir Informationssendungen zum Thema Einrichten an. Außerdem produziere ich ständig meine eigenen Artikel, rund um Servietten und noch viel mehr.
Haben Sie Freude an ihrem neuen Beruf?
Ja sehr, mein "Eigenes" zu haben und meine Kreativität auszuleben ist wunderbar. Inzwischen habe ich Stammkunden und freue mich von ihnen zu hören, wie die Artikel angekommen sind und/oder wie sie damit den Beschenkten Freude bereiten konnten.
Würden Sie jungen Menschen zum Wochenmarkthandel raten?
Sofern es sich um Geschenkartikel handelt eher nicht, denn es ist – gemäß meiner Beobachtung – schwerer, als zum Beispiel Lebensmittel zu verkaufen. Ich nehme eine Art Sonderstellung auf dem Wochenmarkt ein. Andererseits würde ich jungen Menschen sagen, die Lust dazu haben, einfach ausprobieren, ob es das Richtige ist.
Wie schätzen Sie die Zukunft der Wochenmärkte in 10 Jahren ein?
Es wird immer schwerer für Beschicker des Wochenmarkts, da stets neue Vorschriften umgesetzt werden müssen. Hinzu kommt, dass es sicher immer mehr Menschen gibt, die sich den Einkauf auf dem Wochenmarkt nicht mehr leisten können, außerdem gehe ich davon aus, dass die Wochenmärkte kleiner werden.
Was bedeutet geschäftlicher Erfolg für Sie? 
Mein Eigenes zu haben und genug Geld für Einkäufe zu verdienen um ein schönes, großes Sortiment für meine Kunden anbieten zu können.
Haben Sie einen Wunsch für Ihre Zukunft?
Zunächst wünsche ich mir einen Anhänger, da meine Pavillons bei Wind und Wetter sehr anfällig sind und langfristig träume ich zusätzliche von einer kleinen Ladenfläche, die profitabel ist.
...und privat, verraten Sie uns Ihr Hobby
Mein Hobby ist die Bastelei, der Verkauf und der Kontakt mit meinen Kunden, also meine Arbeit.

Vielen Dank für das nette Gespräch, alles Gute und stets neue Bastelideen.
Das Gespräch führte Barbara Gitschel-Bellwinkel, Oktober/November 2023
Fotos©Barbara Gitschel-Bellwinkel

Mit Kartoffelanbau und Gänseaufzucht zum Erfolg

Wochenmarkt

Der Chef Andreas H. (56) lebt mit seiner Familie in Alveslohe auf dem Generationen Hof. Hier hat er von klein auf die Landwirtschaft erlebt und hat sich später konsequent hineingearbeitet und weitergebildet, erläutert er. Zunächst lernte er im väterlichen Betrieb, dann ging die Ausbildung zwei Jahre weiter in einem Landwirtschaftsbetrieb um mit dem Besuch der Landwirtschaftsschule abzuschließen. Nachdem die Bundeswehrzeit absolviert war, gab es kein Halten mehr

für Andreas H. und er machte sich selbständig. Nunmehr betreibt er den Hof in dritter Generation. Neben dem Hofbetrieb war schon für den Vater der Wochenmarkthandel ein festes Standbein, den dieser seit 1965 beschickte. Während Vater Hellfritz hauptsächlich mit Geflügel und Eiern handelte und zudem auf dem Hof auch Rinder hielt, änderte Andreas das Konzept. Nachdem er festgestellt hatte, dass Gänse und Hühner nicht zusammen passen entschied er sich, nur noch Gänse zu halten und das Land auf Kartoffelanbau umzustellen. Heute beackert er 139 Hektar, davon jeweils 12 Hektar mit verschiedenen Kartoffelsorten. Auf dem Hof steht ein hochmoderner Maschinenpark, der die Arbeit auf dem Feld erleichtert und die eingebrachte Ernte am Fließband sortiert und rüttelt und sie mit abschließender Kartoffelabsackfunktion in Kartoffelsäcken auffängt. Der Kartoffelacker muss übrigens alle sechs Jahre gewechselt werden. In der Ruhezeit baut er Mais, Getreide, Raps oder Rüben an und verkauft den Ernteertrag an Mühlen. Im Kartoffellager befinden sich in diesem Jahr 250 Tonnen Kartoffeln im Kühllager und 140 Tonnen Kartoffeln im isolierten Lager ohne Kühlung. Das ist nochmal so gut gegangen in diesem Jahr, erklärt Kartoffel-Verkostung auf dem WochenmarktAndreas H. denn er ist auf das Wetter angewiesen, da er seine Felder nicht beregnet. Eine weitere Besonderheit ist, dass er im Herbst eine Zwischenfrucht als Gründung säht, diese friert im Winter runter und wird im Frühjahr untergepflügt, so benötigt er kaum Kunstdünger, sondern führt sehr reduziert Kali, Phosphor und Nitrat zu. 100 g Nitrat sind zum Beispiel erlaubt, ich verwende nur maximal 40-50 g, erklärt Andreas H. Das Ergebnis sind besonders lecker schmeckende Kartoffeln. Unterstrichen und ausgezeichnet ist sein Ernteerzeugnis mit dem Gütezeichen Kartoffelanbau. Natürlich werden mein Hof und mein Anbau kontinuierlich kontrolliert. Die Qualitätssicherer der Landwirtschaftskammer kommen häufig auch unangemeldet, teilweise kommen 3 Kontrolleure gleichzeitig, murmelt Andreas H. Das ist natürlich noch nicht alles, denn ständig habe ich neue hinzugekommene Positionen zu dokumentieren, es wird immer umfangreicher und frisst wertvolle Zeit! Das sieht in etwa so aus: Sein Arbeitstag beginnt zwischen 4 und 5 Uhr morgens bis 18 Uhr abends, danach folgt die Büroarbeit. In Prozenten ausgedrückt benötigt die Bürokratie inzwischen 10% on top zu den eigentlichen Arbeitsfeldern, nämlich 40% für den Wochenmarkthandel und für den Hof und das Ackerland 60%.
Zum Glück hatte er letztlich kaum mit Kartoffelkrankheiten, wie Kartoffelfäule oder Kartoffelkäfer o.a. zu tun. In dieser Saison bietet er folgende Kartoffelsorten an, die zeitversetzt geerntet werden: Belana, Annabell, Laura, Linda und Lilly. Im nächsten Jahr probiert er andere Sorten aus, denn der Sortenwechsel bringt ihm Spaß. Was hält er von den alten Sorten, die gerade wieder in Mode kommen?
Der Anbau von Bamberger Hörnchen oder Blaue St. Galler sind sehr aufwändig – aber so ganz darauf verzichten möchte er nicht und kauft für seine Angebotsvielfalt auf dem Wochenmarkt einige alte Sorten hinzu. Und überhaupt, was sein Angebot auf dem Wochenmarkt betrifft, kauft Andreas H. zu den Kartoffeln und dem Gansfleisch einige Produkte dazu, wie Eier, Zwiebeln, Knoblauch, ebenso Geflügelfleisch-Schinken- und Würste von befreundeten landwirtschaftlichen Kleinbetrieben. Den Geflügelsalat, Eiersalat, Fleischsalat und saisonbedingt Eierlikör und Marmelade stellt er selbst auf seinem Hof her.

Heute leben 450 Gänse auf dem Hof Hellfritz. In zwei Gruppen eingeteilt dürfen sich die Gänse täglich auf den um den Hof gelegenen Weiden frei bewegen. Hier wird gepickt und gegrast und das Leben in der Herde genossen. In der kälteren Jahreszeit werden die Gänse zugefüttert. Im Winter, Ende November, endet die Lebenszeit der Gänse. Andreas H. erzählt, nachdem er mit einem mobilen Schlachthaus zusammenarbeitet, werden die Gänse schonend bei ihm auf dem Hof, ohne Transport, geschlachtet. Sie stehen damit nicht unter Stress, das sagt ihm zu. Außerdem ist es eine effiziente und nachhaltige Methode, denn die komplette Gans wird verwertet, es gibt keinen Abfall. Die zerlegten Teile der Gänse, oder ganze Gänse gehen in seine Direktvermarktung. Im Frühjahr werden wieder Küken gekauft und aufgezogen. Eine eigene Zucht ist momentan nicht in Planung, die ist sehr aufwändig und dazu benötigt man viele Brutkästen. So ganz ohne geht es dann aber doch nicht, denn ein Gans-Pärchen bleibt auf dem Hof und für den Fall der Fälle hat er auch einen Brutkasten!

Im Anschluss an die Besichtigung des Hofes beantwortete Andreas H. noch etliche Fragen:
Was bedeutet Ihre Arbeit für Sie?
Erfüllung. Ich stehe jeden Tag mit Freude auf und gehe an meine Arbeit. Die Arbeit ist immer wieder eine Herausforderung, wie zum Beispiel das Wetter, aber nichtsdestotrotz: Meine Arbeit ist das Beste, was mir passieren konnte!
Mit welchen beruflichen Themen setzen Sie sich zurzeit auseinander?  
Die Energiekrise macht mir Sorgen, der hohe Kostenaufwand seit Kriegsbeginn in der Ukraine. Die Dieselkosten sind extrem hoch, außerdem gibt es hohe Vorkosten in allen Bereichen, trotzdem habe ich bislang meine Preise noch nicht erhöht! Während des Corona-Lockdowns habe ich auf dem Wochenmarkt sehr gut verkauft. Zum Glück hatte Niemand aus meiner Familie, oder meiner Mitarbeiter, Corona.
Was erwarten Sie von ihrem Berufsverband?
Ich bin seit 1992 Mitglied im LAGS. Es gibt keinen besseren Geschäftsführer als Wilfried Thal. Er setzt sich 110% für alle Belange ein und hat immer ein offenes Ohr für die Belange der Mitglieder!
Auf wie vielen Wochenmärkten arbeiten Sie? 
Schmuggelstieg, Volksdorf, Duvenstedt und mein ehemaliger Mitarbeiter beschickt im Franchisesystem die Wochenmärkte in Langenhorn und Fuhlsbüttel.
Betreiben Sie auch einen Hofladen?
Nein, ich betreibe keinen Hofladen, verkaufe aber ab Hof, wenn ich angefragt werde. Ich beliefere außerdem Wochenmarktstände in Berne, Henstedt-Ulzburg und zudem auch Ware in die Gastronomie.
Haben Sie Freude an ihrem Beruf und würden ihn wieder wählen?
Ja, mir hätte nichts Besseres passieren können.
Würden Sie jungen Menschen zu diesem Beruf raten?
Ja, der Wochenmarkthandel ist ein guter, zukunftsorientierter Beruf. Allerdings befürchte ich, dass sich demnächst Einiges verändern wird, es werden Händler wegfallen.
Wie schätzen Sie die Zukunft der Wochenmärkte in 10 Jahren ein?
Ja, wie eben schon erwähnt wird es Veränderung geben. Es ergibt sich aus der Nachfolgeproblematik. Strukturwandel hat es immer gegeben, unter dem Strich muss sich aber die Arbeit auch rechnen.
Wie erleben Sie die Atmosphäre auf dem Wochenmarkt?
Meine Beobachtung ist, dass neue, gute Kollegen hinzugekommen sind, was mich sehr erfreut. Die Kundschaft hat sich verändert, denn inzwischen kommen wieder mehr Jüngere, Eltern mit Kindern, auf den Wochenmarkt. Sie wollen wissen woher die Ware kommt, fragen nach und begrüßen Nachhaltigkeit. Ich sage mal, ca. 8-10 Jahre war diese Zielgruppe gar nicht auf dem Wochenmarkt unterwegs. 
Was bedeutet geschäftlicher Erfolg für Sie, ist er wichtig? 
Es muss sich tragen, sonst muss ich Maßnahmen ergreifen und mich gegebenenfalls von Mitarbeitern trennen. Zurzeit beschäftige ich sechs Mitarbeiter, habe stets zwei Weitere in Reserve für die Wochenmärkte und drei Mitarbeiter auf dem Hof.
Haben Sie einen Wunsch, ein Ziel, eine Vision?
Für den Wochenmarkt wünsche ich mir, dass alle Markthändler mitziehen, jeder Einzelne richtig gut mitmacht, denn nur dann ist der gesamte Markt interessant für die Kunden. Jeder muss zu seinen Produkten stehen, sie bestmöglich anbieten, so soll es weitergehen!
Haben Sie ein Vorbild?
Ja, meinen Vater. Er hat seine Arbeit stets mit Leib und Seele gemacht, meine durchgeführten Veränderungen hat er mitgetragen, was nicht unbedingt üblich ist.
So ganz privat nachgefragt, gibt es bestimmte Lieblinge auf ihrem Hof?
Ja, meine Lieblingskartoffel ist die Laura und meine Lieblingsgans ist Leila – mit ihr wird ein kleines Bisschen gezüchtet, siehe oben. Ansonsten haben meine Gänse bewusst keine Namen.

Zu den Motiven:
Kartoffel-Verkostung auf dem Wochenmarkt ist eine tolle Idee die Verschiedenartigkeit der Sorten dem Verbraucher näher zu bringen.
Ein Teil der Gänseherde auf dem 
Weg zur Weide.

Das Gespräch führte Barbara Gitschel-Bellwinkel im Oktober 2022
Fotos@Barbara Gitschel-Bellwinkel

 

Der Kanufahrer mit sozialen Wurzeln

Wochenmarkt

Marius B. schlidderte direkt in die Corona-Krise hinein mit seinem Start in die Selbständigkeit als Wochenmarkthändler. Wie er mit seiner Entscheidung trotzdem glücklich ist, erfahren Sie hier. Marius B. ist 33 Jahre alt und lebt begeistert mit seiner langjährigen Freundin Celia und der gemeinsamen Hündin Else in Hamburg Fuhlsbüttel/Langenhorn. Hier ist er aufgewachsen und fühlt sich zu 100% wohl. Nach dem Abitur lernte er in der evangelischen Stiftung Alsterdorf den Beruf des Heilerziehungspflegers. Soziales Engagement lag und liegt ihm am Herzen, doch nach acht Jahren in der Stiftung fühlte er sich mehr und mehr zermürbt. Allein die

Beobachtung wie hoch der Bedarf an Pflege in der Gesellschaft ist, gepaart mit den täglichen Erlebnissen im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen in der Einrichtung, stauten jede Menge Frust bei ihm auf. Wenig Freizeit, Schichtdienst und schlechte Bezahlung gesellten sich hinzu. Genug für Marius B. und er quittierte den Dienst, um zunächst mit dem Fahrrad quer durch Europa zu radeln, bis nach Portugal und zurück.
Nun stellte sich die Frage, wie sollte es weitergehen? Marius probierte sich aus, nahm diesen und jenen Job an, machte sich sogar mal kurzfristig im Baugewerbe selbständig. In den Pausen schlenderte er über den Wochenmarkt, traf alte Bekannte und Freunde wieder, die er lange nicht gesehen hatte. Wie der Zufall es wollte, nahm er einen Kennenlernjob bei Dirk S. an, ein stadtteilbekannter Gemüsehändler des Wochenmarkts. Was zunächst ein Testen war, wurde zum ernsthaften Lernen. Zwei Jahre wurde Marius vorbereitet auf seinen neuen Beruf, und dann war es soweit: 2020 übernahm er das Geschäft und wurde selbständiger Unternehmer. Meine heutige Arbeit bedeutet für mich am Puls der Zeit zu sein, sagt er fröhlich, Menschen mit unverarbeiteten Lebensmitteln zu versorgen und  im direkten Austausch mit meinem geliebten Viertel zu sein. Und fügt schelmisch hinzu, auch das Gegenangehen gegen die Großen (Anmerkung: gemeint sind Supermärkte) mit allen Höhen und Tiefen, gesellschaftliche Normen ab und an verschwinden zu sehen und Arbeitgeber zu sein, bringt mir richtig Spaß!
Wenn es möglich ist helfe ich gern jungen Leuten, um sie auf den richtigen Weg zu bringen. Bei meiner Arbeit kann ich auch mal aus der Haut fahren - das Privileg des Arbeitgebers - denn nach meiner Pfeife muss an meinem Stand getanzt werden, sagt er. Dann fügt er nachdenklich hinzu: Das Nachkriegswunder ist vorbei. Ich bin nicht auf großes Einkommen aus, sondern, es sollte so sein, dass es mich und meine Familie und meine Kinder unterhält. Mein Traum ist ein eigenes Häuschen in Langenhorn, doch dazu wird es wohl nicht kommen…
Mit welchen beruflichen Themen setzen Sie sich zurzeit auseinander?
Ich habe mein Sortiment inzwischen schwerpunktmäßig auf Gemüse, Pilze und Früchte ausgerichtet, wobei Qualität für mich verpflichtend ist. Außerdem versuche ich mit neuen attraktiven Produkten zu punkten. Hier habe ich zum Beispiel Auberginen in ungewöhnlicher Form, oder fermentierten Knoblauch…
Außerdem gefällt mir gar nicht, dass zu viele Lebensmittel weggeworfen werden, und bin für das Realisieren aller Möglichkeiten, die dagegen ansteuern.
Demnächst werde ich meinem Berufsverband (Landesverband der ambulanten Händler) beitreten, denn gemeinsam kann viel mehr bewirkt werden, als allein.

Verglichen zu ihrer früheren Tätigkeit, haben Sie Freude daran, Wochenmarkthändler zu sein?
Ja, uneingeschränkt, auch wenn rund 60 Arbeitsstunden per Woche zusammenkommen. Denn es sind nicht nur meine vier Wochenmarkttage, sondern der Einkauf und die Bürokratie, schließlich trage ich auch gern Verantwortung für meine Mitarbeiter. Große Freude bereiten mir die Gespräche mit Menschen der unterschiedlichsten Ethnien auf dem Wochenmarkt, wobei ich allerdings kein "rechtes Gedankengut" an meinem Stand dulde.
Würden Sie jungen Leuten raten Wochenmarkthändler zu werden?
Das ist so eine Sache, ich möchte es eingrenzen. Wenn er oder sie Biss hat und die persönliche Individualität zum Markenzeichen machen möchte, dann ja. Ich mag zum Beispiel sehr gern an der frischen Luft – also draußen - sein und arbeiten, habe aber im Grunde Probleme früh aufzustehen, deshalb kämen mir Nachmittags- und Abendmärkte sehr entgegen.
Meinen Sie, dass Wochenmärkte in 10 Jahren anders aussehen?
Nach meiner Beobachtung komme ich zu der Vermutung, dass es bis dahin keine Vormittagsmärkte mehr geben wird - wäre für mich persönlich übrigens gut und völlig in Ordnung.
Was bedeutet geschäftlicher Erfolg für Sie?
Die Firma muss sich tragen, damit ich meine Kinder gut aufziehen kann und außerdem genug Einnahmen erziele, um 1/10 davon zu spenden und an die Gesellschaft zurückgeben zu können, so wie es in kirchlich orientierten Texten zu lesen ist und empfohlen wird. Und ansonsten kurzum: Ich bin froh, wenn meine Kunden und Mitarbeiter zufrieden sind.

Haben Sie einen Wunsch, eine Vision für die Zukunft?
Ich mache das mal an einem Beispiel fest: Ich möchte einen ganz bestimmten Tisch haben und diesen bei einem Tischler in Auftrag geben. Da das zu teuer für mich ist, muss ich ausweichen und bei "Ikea" kaufen, so wie es vielen anderen ebenfalls ergeht. Ich würde so gern kleine Firmen bis 10 Personen unterstützen, das funktioniert aber leider (zurzeit?) nicht mehr. Meine Vision ist also, dass jeder, der es möchte, auch beim Tischler einkaufen/bestellen kann und außerdem alle sich den Einkauf auf dem Wochenmarkt leisten können, und niemand mehr online bei Großkonzernen Ware bestellt.
Verraten Sie Ihr Hobby?
Kanufahren auf der Alster. Früher habe ich Handball gespielt, doch das kommt als Selbständiger wegen der hohen Unfallgefahr nicht mehr in Frage.
Gibt es ein Lieblingsbuch?
Ja, tatsächlich und zwar von John Niven "Gott bewahre".
Möchten Sie noch etwas zum Thema Corona sagen?
Mein Unternehmensstart fiel direkt in den Beginn  der Pandemie. Ich hatte erfreuliche 30-40 % mehr Umsatz als angenommen, dann ging es langsam zurück. Gut war in dieser Zeit außerdem, dass die Menschen sich besinnen konnten, Urlaub auf Balkonien machten und vielleicht verloren gegangene Tugenden wieder entdeckten? Heute geht es langsam alles wieder rückwärts, als ob nichts gewesen wäre!?
Vielen Dank für Ihre Antworten auf unsere Fragen. Alles Gute für Ihre Zukunft auf dem Wochenmarkt und in der Freizeit auf dem Wasser!
Das Gespräch führte Barbara Gitschel-Bellwinkel im Juli 2022.


Zu den unteren Motiven:
Jede Menge Gesprächsstoff bieten die ungewöhnlich aussehenden Auberginen.

Unbedingt alles verwenden, auch das Grüne von Rübchen oder Fenchel, empfiehlt Marius B. seinen Kunden.

Fotos und Text©Barbara Gitschel-Bellwinkel

 

Wie ein Dompteur zu Kräutern kam

Wochenmarkt

Malte Jahn (38) ist seit 10 Jahren Überzeugungstäter auf dem Wochenmarkt, dort verkauft er frische Kräuter in Hülle und Fülle. Sein Kennzeichen ist ein Strohhut, den er und seine Mitarbeiter immer bei jeder Wetterlage tragen. Wie es dazu kam erfahren Sie hier: Mit 16 Jahren startete Malte J. seine Ausbildung als Zoo-Tierpfleger und zusätzlich als Dompteur bei Hagenbeck. Die Lehrzeit in dem familiengeprägten Betrieb hat mich sehr geprägt, berichtet er und fügt hinzu, dass Zucht und Ordnung ebenso wie Zuckerbrot und Peitsche dort an der Tagesordnung waren. Davon habe er

sich so Einiges abgeschaut und mitgenommen in seine spätere Selbstständigkeit. Neun Jahre hat er als Dompteur in der Zirkus-Show in Hagenbeck’s Tierpark gearbeitet bis zu dem Zeitpunkt als sein Kollege von Tigern lebensgefährlich am Kopf gebissen wurde. Gerade weil er Tiere so liebe, war der Zeitpunkt für die Erkenntnis, dass es so nicht weitergehen kann für ihn gekommen. Malte J. kam zu folgender Überzeugung:
Zirkus hat keine Zukunft. Tiere müssen gefordert werden, physisch und emotional, das funktioniert nicht im Zoo-Zirkus. Zoos betonen gern, dass sie Arten erhalten, aber dann schalten sich Tierschützer und Politiker ein mit dem Ergebnis, dass nicht mehr gezüchtet werden darf. Der Erhalt der Arten klappt nicht, da der angebotene Platz für Tiere reglementiert wird, also verkleinert wird, und zu viele Tiere per m2 werden nicht erlaubt.
Die anstehende berufliche Veränderung sollte auf die eine oder andere Weise naturverbunden bleiben, und so besann er sich auf seine Wurzeln. Von seinem Opa und seiner Oma, lernte er vieles über das Ziehen von Kräutern im Freien und in Gewächshäusern in den Vierlanden. Die Beiden verkauften auf Wochenmärkten außerdem Obst und Gemüse und trugen stets einen Strohhut. Malte J. begeisterte sich für Kräuter und kaufte sich seinen ersten Transporter und einen kleinen Stand von seinen Dompteur-Gagen. Nachdem er sich mehr und mehr Fachwissen über Kräuter angeeignet hatte, war er schließlich soweit den Sprung auf den Wochenmarkt zu wagen.
Der Wochenmarkt ist für mich meine Lebensart geworden, die mir außerordentlich viel Spaß macht, sagt er freudestrahlend. Inzwischen ist Malte J. seit gut 10 Jahren auf Hamburgs Wochenmärkten unterwegs, beschäftigt 16 angestellte Minijobber und eine Vollzeitkraft. Alle tragen während der Arbeitszeit den obligatorischen Strohhut. Seine volle Aufmerksamkeit widmet er allen zukunftsträchtigen Themen, und so bedient er inzwischen den aktuellen Trend der Superfood-Schiene. Kräuter aus dem eigenen Gewächshaus und Schnittkräuter im Bund, oder wilden Broccoli, frische Kressen, dekorative essbare Blüten/Blumen. Natürlich darf auch ein Online-Angebot nicht fehlen. Es hat sich wirklich gut entwickelt, sagt Malte J. und freut sich über diesen Schritt neben dem Stammgeschäft.
Es macht keinen Sinn sich vor Trends zu verstecken, man muss sich stets aufs Neue erfinden. Ich schaue mir auch stets an, was meine Kollegen verändern, bin mit ihnen im Austausch und bin auch aus diesem Grund Mitglied im Landesverband des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg. Unser Verband arbeitet sehr effektiv, ist gut organisiert und nimmt politischen Einfluss.
Mit der Arbeit auf dem Wochenmarkt ist Malte J. glücklich und würde sich auch heute wieder dafür entscheiden. Berufsanfängern gibt er den Tipp, dass sie sich spezialisieren  sollten, bestenfalls Erzeuger zu werden, das macht unabhängiger. Außerdem sollten sie wissen, dass die Kunden heute besser informiert sind, und dass es wichtig ist, gut zu beraten. Das kann man alles ohne Förderer schaffen!
In Härtezeiten wie der Corona-Pandemie, konnten wir unproblematisch weiterarbeiten und hatten guten Zulauf. Wir trugen übrigens als erster Wochenmarkthändler einen Mundschutz – damals noch selbstgenäht von meiner Mutter – und nahmen eine Vorbildfunktion ein, sagt er fröhlich. Auf die Frage, ob sich das Leben und die Arbeit nach Corona verändern wird, meint er, ich hoffe sehr, dass die Menschen wieder zu sich selbst und zu ihrem Ursprung finden, den können sie auf dem Wochenmarkt finden!
MarktStories wünscht dem Hobby-Koch und Wasserski-Fan genug Zeit dafür, ebenso für sein Faible italienische Opern zu hören, weiterhin Kräuterbücher zu lesen und die Entwicklung der Historie Hagenbeck mit ihrem unendlichen Familienzwist zu verfolgen. BGB
Das Gespräch führte Barbara Gitschel-Bellwinkel 2021, fortgesetzt im Frühjahr 2022.

  1. Im Bonschen-Wunderland
  2. Vom Fisch zum Fleisch
  3. Wieso gibt es gelegentlich Lücken auf dem Wochenmarkt?
  4. Endlich wieder Showkochen auf dem Wochenmarkt

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